Kurz&Gut — Sich selbst begrenzen

Mit dem linken Fuß aufge­s­tanden, Schuhe aus und innehal­ten und die Vielfalt unter den Kol­legin­nen und Kol­le­gen mitbekommen.

Die Schul­beauf­tragten der EKM und die Dozentin­nen und Dozen­ten des PTI laden Sie her­zlich zu einem über­re­gionalen Aus­tausch ein. Ein­ge­laden sind alle, die miteinan­der in den Aus­tausch treten und ihre dig­i­tal­en und fach­di­dak­tis­chen Kom­pe­ten­zen pro­fil­ieren wollen.

Im Fokus der Ver­anstal­tung ste­ht das Nach­denken über Zusam­men­hänge zwis­chen guten Absicht­en und ver­fehlten Zie­len.
Die meis­ten Men­schen ver­suchen ihre Beziehun­gen so zu gestal­ten, dass sie gut darin leben kön­nen. Das meint zunächst die sozialen Beziehun­gen im Nah­bere­ich, den famil­iären und schulis­chen Kon­text. Immer deut­lich­er wird aber, dass die Ver­flech­tun­gen zwis­chen den Men­schen tiefer und weit­er greifen und dass im Kern die glob­alen Beziehun­gen zur Men­schheit, zu Umwelt, zum Kli­ma, zu unserem blauen Plan­eten (Juri Gagarin) mitgedacht und mit­ge­fühlt wer­den müssen.

Aus­gangspunkt der gemein­samen Über­legun­gen für den Reli­gion­sun­ter­richt soll eine ein­fühlsame Annäherung an eigene Erfahrun­gen, das Nach­denken über Nach­haltigkeit und christliche Vorstel­lun­gen von einem geglück­ten Leben sein.

Save the Date: 26.05.2021, 16:00 — 19:00 Uhr

Eine Teil­nahme ist nur nach vorheriger Anmel­dung möglich.

Bitte melden Sie sich per Mail über dieses For­mu­lat im Büro des PTI an:

astrid.ebert@ekmd.de

Die Zugangs­dat­en gehen Ihnen nach erfol­gter Anmel­dung im PTI zu

16:00 — 16:15 Uhr: Meet and Greet

Die virtuelle Vorstel­lungsrunde zum Guck­en, Schauen und Kennenlernen.

Die Einträge aus der Gruppe

Da habe ich mich in let­zter Zeit selb­st begren­zt … und das hat sich so angefühlt …
In mein­er Quarantäne
in der <Arbeit.. und es hat sich gut angefühlt.
Fleis­chkon­sum — kör­per­lich gut, anstren­gend und zeitaufwändig alter­na­tive Pro­duk­te zu find­en, Frage nach dem richti­gen Maß und dem Ver­hält­nis zum Tier bleibt offen
begren­zt bei meinen so ganz nor­malen Kon­tak­ten, in mein­er sozialen Arbeit. ich muss noch darüber nach­denken, was diese Begren­zung mit mir macht!
Dinge mit mehr Gelassen­heit zu sehen…das fühlt sich entspan­nter an
Diskus­sio­nen über die Entschei­dun­gen ander­er Men­schen, fühlt sich erleit­ernd an.
Heute in der Klassen­leit­er­stunde. Die Kinder soll­ten ein Mot­to für das Schulfest find­en und ich habe meine Mei­n­ung nicht gesagt. Das war schwierig für mich und doch sinnvoll.
Ich bin viel Fahrrad gefahren…anstelle des Autos… und das fühlt sich meist sehr befreiend an, weil es zugle­ich entspannt.
Ich habe verzichtet, kund zu tun, dass ich Recht zu habe. Ich hab gefun­den, dass es die Sit­u­a­tion meist entspan­nte aber manch­mal fand cih es trotzdem :(((
in der <Arbeit.. und es hat sich gut angefühlt.
Fleis­chkon­sum — kör­per­lich gut, anstren­gend und zeitaufwändig alter­na­tive Pro­duk­te zu find­en, Frage nach dem richti­gen Maß und dem Ver­hält­nis zum Tier bleibt offen
eigentlich … auf Einkauf verzichtet- entstresst, aber Kühlschrank war leer
Ich bin viel Fahrrad gefahren…anstelle des Autos… und das fühlt sich meist sehr befreiend an, weil es zugle­ich entspannt.
120 km Rad­tour, in der Mitte der Tour hat­ten wir kein Wass­er mehr, es war Son­ntag nichts hat­te auf.…… extremes Grundbedürf­nis nach Trinken
Ich bin viel weniger Auto gefahren . Rad fahren und zu Fuß
Ich bin viel Fahrrad gefahren…anstelle des Autos… und das fühlt sich meist sehr befreiend an, weil es zugle­ich entspannt.
Möglichst nur regional/deutschlandweit einzukaufen fühlt sich gut an
Ich habe sehr viel Zeit ver­bracht mit meinen Enke­lin­nen (Zwill­inge, 3 Jahre), da ist Schule für Sor­gen, Schule etc. kein Platz mehr. Es bleibt alles ein wenig als “schlecht­es Gewis­sen” im Hintergrund
Heute in der Klassen­leit­er­stunde. Die Kinder soll­ten ein Mot­to für das Schulfest find­en und ich habe meine Mei­n­ung nicht gesagt. Das war schwierig für mich und doch sinnvoll.
ich trinke keine Milch mehr und das fühlt sich leichter an im Bauch und auch in mir selbst!
Verzicht auf Fleisch->hat sich gut ange­fühlt und war über­haupt nicht schwer
in der <Arbeit.. und es hat sich gut angefühlt.
Beim let­zten Familiengottesdienst
Ich habe verzichtet, kund zu tun, dass ich Recht zu habe. Ich hab gefun­den, dass es die Sit­u­a­tion meist entspan­nte aber manch­mal fand cih es trotzdem :(((
In mein­er Quarantäne
Da habe ich mich in let­zter Zeit selb­st begren­zt … und das hat sich so angefühlt …

16:15 — 16:40 Uhr: Kollegialer Austausch

Zuhören, Nach­fra­gen, Empathie in kleinen Gruppen ->

https://pad.rpi-virtuell.de/p/nachhaltigkeit

Das ist in mein­er Schule los …
Vor diesem Prob­lem ste­he ich bzw. deshalb habe ich mich angemeldet …

16:40 — 17:30 Uhr: Ein Interview mit Bischof Friedrich Kramer und Austausch in Kleingruppen

Die 17 Ziele zur Nach­haltigkeit ver­suchen die notwendi­ge Klarheit einzu­tra­gen. Für den Reli­gion­sun­ter­richt bleibt die Frage: Was sind die essen­tiellen Beiträge unseres Fach­es? Gibt es ein “Mehr” über das ethisch angemessene Han­deln hin­aus? Und wie gehen wir mit einem “ver­sagen­den Han­deln” um.

Zu Gast wird Lan­des­bischof Friedrich Kramer sein, dem wir vier ele­mentare Fra­gen zur Vor­bere­itung gegeben haben:

Vier ele­mentare Überlegungen

  1. Welch­es Nach­haltigkeit­sziel hat für Sie per­sön­lich die ober­ste Priorität?
  2. Und wie sehen Sie das als Bischof Ihrer Kirche?
  3. Wieviel Reli­gion und Glaube steckt aus Ihrer Per­spek­tive in diesen poli­tis­chen, sozialen und ökonomis­chen Zielen?
  4. Und wenn Dein Kind Dich mor­gen fragt (Dtn5,20): Was sollen wir dann Ihrer Mei­n­ung nach sagen und wie sollen wir sprechen?

Aus­tausch in Kleingruppen

Eigene Erfahrun­gen und Reflex­io­nen wer­den im gemein­samen Doku­ment fest­ge­hal­ten -> https://pad.rpi-virtuell.de/p/nachhaltigkeit

17:30 — 17:40 Uhr: Kurze Pause

17:40 — 18:30 Uhr: Vertiefende Workshopangebote

  • Das läuft hier schon …

    Sich der eige­nen Fähigkeit­en und Hand­lung­sop­tio­nen bewusst wer­den -> GS und Sek I

  • Mein Freund, der Baum

    Eine sym­bol­didak­tis­che Unter­richtsse­quenz für die Sek I

  • Mensch, wo ist dein BruderHahn

    Ein erstes Nach­denken über den Weg vom Lebens­mit­tel zum Lebe­we­sen -> Sek II

  • Wie schmeckt Gerechtigkeit?

    Gerechtigkeit und Nach­haltigkeit zusam­men­brin­gen -> Sek I

  • Vor aller Augen

    Zusam­men­hänge zwis­chen Kon­sum und ethis­chen Prinzip­i­en ent­deck­en -> Sek I und Sek II

In sep­a­rat­en Break­out-Räu­men wer­den teil­nehmeror­i­en­tierte Szenar­ien entwick­elt. Ein Online-Ord­ner nimmt die Ergeb­nisse der Grup­pen­phase auf.

18:30 — 18:40 Uhr: Ein kurzer Impuls aus jeder Gruppe

18:40 — 18:50 Uhr: Blitzlicht -> Was ich unbedingt loswerden will …

Bitte nur einen Gedanken, eine Über­legung. Für alles anderes gibt es den Feed­back­bo­gen am Ende der Seite.

Hin­weis: Die Teil­nah­mebescheini­gung kann nur zugestellt wer­den, wenn der Feed­back­bo­gen an das PTI ver­sandt wurde.

18:50 — 18:55 Uhr: Spiritueller Impuls

Ein Text, ein Bild, ein Gedanke …

19:00 Uhr: Schriftliches Feedback und auf ein frohes Wiedersehen